Deutsche Meisterschaft in Verden
27.08.2017

Reitturnier in Dießen mit Casaletta und Avalon

Casaletta wollte auch mal auf ein Dressur-Turnier und hatte sich für Avalon als ihren Partner entschieden. Zusammen fuhren beide mit 5 Reiterinnen hochmotiviert auf das Reitturnier in Dießen, das in diesem Jahr auf dem neuen und sehr schicken Außenreitplatz stattfand. Die Sonne kam wie bestellt zum Start der E Dressur zum Vorschein und beide konnten sich einem interessierten Publikum präsentieren. Casi war mit ihrer Größe und imposanten Erscheinung die Einzige ihrer Art, ansonsten waren hauptsächlich Haflinger und Dressurponys unterwegs. Avalon war reichlich erstaunt, dass es außer ihm noch eine ganze Menge anderer sehr schicker Dressur-Haflinger gab. In der ersten Prüfung interessierten sich beide noch sehr für die Blumengestecke und das Richterhäuschen, was Casi zu einem leichten Energieschub verhalf und Avalon seine Anspannung mit einen paar rasanten Bucklern los wurde.
Josephine Behnke auf Casi und Lena Gaedtke mit Avalon ritten aber an sich eine ordentliche Vorstellung und bei Lena war mit einer 6,5 sogar auf eine Platzierung zu hoffen. Avalon lief dann in der Prüfung noch mit Helen Grave (6,0) und am Schluss nochmal mit Simone Werschnik (5,8). Casi hatte noch einen weiteren Auftritt mit Paula Krieter, aber sie hatte dann für sich selbst beschlossen, dass die Dressur-Reiterei für sie zu langweilig ist. Beide Casi Reiter erreichten 5er Noten und man kann sagen, dass Casi es sehr brav gemacht hat. Lediglich als die Musik zum Ehrengalopp gespielt wurde, bei dem leider keines unserer Pferde dabei war (Avalon mit Lena wurde 1. Reserve) war Casi wieder etwas motiviert und wäre wohl gerne mitgelaufen. Letzten Endes hat sie entschieden, dass ihr großes Herz einfach nur für Volti schlägt.
Beim Verladen gab es dann einen zeitlich nicht zu toppenden Verlade-Geschwindigkeitsrekord – beide wollten wohl Heim zum späten Mittagessen. Casi ließ sich wie gewohnt zielstrebig und ohne zu zögern in den Hänger führen und Avalon riss sich einfach von seinen Reitern los und trabte etwas stürmisch alleine und mit wehender Mähne in den Hänger – erst wollte er zu Casi auf die Seite, aber die war definitiv schon besetzt, also reihte er sich in die noch freie Hängerhälfte ein und lies sich willig neben seiner Casi anbinden. Zuhause gab es dann noch ein herzliches Abschiedsgewieher beiderseits und vielleicht dürfen sie nächstes Jahr ja zusammen auf ein Volti-Turnier fahren – als Traumpaar im Hänger waren beide top!
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